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Legasthenie-Training

Was ist Legasthenie?

Gemäß dem internationalen Klassifikationsschema der WHO handelt es sich um eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung. Ein Kennzeichen wird darin gesehen, dass die Leistungen beim Lesen und/oder Schreiben unter dem Niveau liegen, das aufgrund des Alters, der Intelligenz und des Schultyps des Kindes zu erwarten sind. 

Die Defizite liegen aber nicht am zu wenig Üben oder am "nicht wollen" des Kindes, sondern sind in der Informationsverarbeitung, in der Wahrnehmung und Abspeicherung von Buchstaben und/oder in einer Störung der Konzentrationsfähigkeit und/oder des Sprachverständnisses zu suchen.

Ob Legasthenie vorliegt, wird am besten auf der Grundlage eines individuell angewendeten, standardisierten Tests, beispielsweise durch Klinische- und GesundheitspsychologInnen des NÖ Hilfswerks, beurteilt. Für jede Stufe des Schriftspracherwerbs gibt es spezielle Trainingsprogramme, die den Kindern helfen können, Defizite auszugleichen. 

Rasches, sinnerfassendes Lesen, Rechtschreibung, Grammatik, Satzstellung und Satzzeichen sind wichtig, um in unserer bürokratisierten Welt in Wort und Schrift zu kommunizieren. All das lässt sich lernen.