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Lern-Training

Investition fürs Leben

Lernhilfe kostet. Und dauert. Aber Sprache - auch die Muttersprache - lernt man nicht von heut´ auf morgen. Sie muss langsam wachsen und sollte noch vor der Berufswahl einen Mindeststandard erreicht haben. Wichtigste Investition ist also "Zeit"! Und dass viele Kinder heutzutage "keine Zeit" mehr haben, stimmt nachdenklich . . . 

Was mich befähigt

Neben einer jahrzehntelangen Berufstätigkeit, dem parallelen Studium der Kunstgeschichte und meiner schriftstellerischen Tätigkeit arbeite ich seit Jahren erfolgreich mit Kindern aus VS, HS, NMS und AHS. Erst zur Lernbegleiterin, dann zur Legasthenie-Trainerin an der Hilfswerk-Akademie St. Pölten ausgebildet, betreue ich "meine Kinder" im Einzelunterricht, was mir besonders gut gefällt, denn nur so kann ich mich ihren individuellen Bedürfnissen widmen. Von einer erfolgreichen Lernstunde profitiert nicht nur die Schülerin, der Schüler, nein, auch ich.
Das Hilfswerk Krems, für welches ich tätig bin und die Trainings-Kinder kennen den unermüdlichen Einsatz, mit dem ich meine Schützlinge begleite, bis sie gefestigt genug sind, selbstständig weiter zu arbeiten. Zufriedene Eltern und Kinder, die freiwillig und gerne kommen, bestätigen mich in meiner täglichen Arbeit an der vordersten Linie, an der - auch das ist mir nicht unbekannt - Schüler manchmal große Hürden zu nehmen haben.

Was mich veranlasst?

Ich weiß es nicht genau. Aber ich teile gern, und am liebsten gebe ich Wissen weiter. Wissen, das man mit Geld nicht wirklich kaufen kann und das doch unendlich wertvoll ist. Lehren ist eine Berufung und Motivation ist alles. Um Begeisterung zu wecken, muss man selbst begeistert sein. Und das bin ich. Kinder merken sofort, mit welcher Einstellung man ihnen entgegenkommt. Dafür haben sie ein untrügliches Gespür.

Wie schaffe ich es, dass jemand etwas gerne tut?

Kinder müssen nicht lernen, sie wollen es. Aber nicht immer wollen sie gerade das lernen, was wir von ihnen erwarten. Dass Lernen eine der lohnendsten Formen ist, Zeit zu verbringen, muss Kindern oft erst mit Geduld und Überzeugungsarbeit beigebracht werden.

Was ist das Ziel?

Mit guter Lesekompetenz und gebildeter Sprache kann man die Welt einfangen, seine eigene Welt aufbauen und hinaustragen. Bildung und Ausbildung wirken Oberflächlichkeiten entgegen, fördern Genauigkeit im Denken und die Bereitschaft zur Kommunikation, mildern die Angst vor großen Aufgaben. Das sind Fertigkeiten, die gefragt sind. Heute mehr denn je!  Dabei spielt es keine Rolle, ob der Weg in Richtung Handwerk, Technik, Wirtschaft, Medizin, Soziales, Pädagogik, Geisteswissenschaften, Ökologie, Sport - wohin auch immer - geht.

Den Geist von Kindern und Jugendlichen mit wertvollen Inhalten zu füllen und sie zu lehren, diese sprachlich richtig und treffend zu formulieren, erachte ich als meinen Auftrag.